Arabisches Hummus Rezept

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Hummus (auch Houmous geschrieben) ist einer der beliebtesten arabischen Dips. In Ländern wie Jordanien, Ägypten oder dem Libanon gehört Hummus zu jedem guten Frühstück. Hummus ist mittlerweile weltweit bekannt und die Zubereitung ist ganz einfach, wenn du ein paar Details beachtest.

In diesem Schritt-für-Schritt Rezept zeige ich dir, wie du original arabisches Hummus zubereitest. Außerdem verrate ich dir viele nützliche Tipps rund um die Zubereitung, Aufbewahrung und ein paar passende Beilagen.

Was ist Hummus?

Hummus (auch Humus oder Houmous) ist ein orientalischer Kichererbsen-Dip. Übersetzt aus dem Arabischen bedeutet Hummus Kichererbse! Der Dip ist im 13. Jahrhundert im Nahen Osten entstanden und mittlerweile weltberühmt.

Warum ist Hummus so beliebt? Zunächst, weil Hummus sehr gesund und sättigend ist. Kichererbsen sind reich an Ballaststoffen und gesunden Proteinen. Natürlich vegan und glutenfrei, ist Hummus der ideale Dip ganz ohne tierische Erzeugnisse.

Außerdem kannst du Hummus sehr einfach selber machen. Du brauchst nur ein paar simple Zutaten, die du wahrscheinlich bereits im Haus hast. Zu guter Letzt ist Hummus unglaublich lecker, was sicher der Hauptgrund ist, warum Hummus so beliebt ist.

Hummus Zutaten

Viele arabische Rezepte beruhen auf jahrhundertealten Zubereitungsverfahren. Original arabischer Hummus benötigt nur wenige Zutaten und ist einfach zuzubereiten. Hummus ist gesund und vegan.

Es gibt viele moderne Variationen dieses arabischen Klassikers. Ich zeige dir das Originalrezept für Hummus, wie du es in Jordanien, Ägypten und im Libanon findest.

  • Getrocknete Kichererbsen: Das Wichtigste für arabischen Hummus sind getrocknete Kichererbsen. Kichererbsen aus der Dose sind zwar auch geeignet, ich betone es aber immer wieder, dass der beste Hummus mit getrockneten Kichererbsen zubereitet wird. Weiche sie über Nacht ein (mindestens 12, besser 20-24 Stunden) und koche sie anschließend 1,5 Stunden. Das klingt vielleicht etwas mühsam, aber es lohnt sich, vertraue mir!
  • Tahini: Die zweite wichtige Zutat für arabischen Hummus ist Tahini. Tahini ist eine cremige Paste, hergestellt aus gemahlenem Sesam. Während Sesam (ähnlich wie Nüsse) viel Öl enthält, ist Tahini reich an Antioxidantien, Vitamin B und E sowie gesunden Fetten. Es ist zudem für seine stark entzündungshemmenden und andere positive Eigenschaften für die Gesundheit bekannt. Es gibt viele Gründe, Tahini in deinen Speiseplan aufzunehmen – Hummus ist das ideale Gericht, um damit zu beginnen. Achte darauf, dass du hochwertiges Tahini verwendest.
  • Wasser: Verwende eiskaltes Leitungswasser, um deinen Hummus cremig zu machen.
  • Knoblauch: Nimm Knoblauchzehen statt Knoblauchpulver. Gib die geschälten Zehen einfach in den Mixer oder viertel sie mit einem Messer. Dein Hummus wird einen leichten Knoblauchgeschmack entwickeln, den du je nach Vorliebe natürlich verstärken kannst. Magst du keinen Knoblauch im Essen, lass ihn einfach weg.
  • Zitrone: Mit Zitrone verleihst du deinem Hummus den perfekten Geschmack. Du kannst frisch gepresste Zitrone oder fertigen Zitronensaft nehmen. Um die Haltbarkeit zu verlängern, eignet sich Zitronensäure.
  • Backnatron: Backnatron (nicht Backpulver!) ist eine Art geheime Zutat für deinen Hummus. Das Backnatron erhöht den pH-Wert des Wassers, was weichere Kichererbsen liefert. Dein Hummus wird also noch cremiger und somit noch köstlicher.

Garniere deinen Hummus mit ein paar einfachen Zutaten, damit er noch attraktiver aussieht. Das Auge isst mit! Gib etwas Olivenöl über den Hummus (was zugleich den Geschmack intensiviert) und streue einige Kichererbsen, etwas Sumachpulver oder gehackte Petersilie über deinen Hummus.

Hinweis: Die genauen Mengenangaben (je nach Portionsgröße) findest du in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.

Hummus Rezept (Schritt-für-Schritt)

Schritt 1: Kichererbsen einweichen

Genau wie bei Falafel oder anderen arabischen Gerichten mit Kichererbsen empfehle ich getrocknete Kichererbsen und nicht solche aus der Dose. Gib die getrockneten Kichererbsen in eine Schüssel und füge die dreifache Menge kaltes Wasser hinzu. Lasse die Kichererbsen über Nacht (mindestens 12, besser 20-24 Stunden) einweichen.

Kichererbsen einweichen

Schritt 2: Abgießen und abspülen

Die Kichererbsen sind am nächsten Tag doppelt so groß. Spüle sie in einem Sieb ab und lasse sie abtropfen.

Abgießen und abspülen

Schritt 3: Kichererbsen kochen

Gib die Kichererbsen in einen großen Topf und füge reichlich (warmes) Wasser zu. Bei 200 g Kichererbsen gebe ich beispielsweise 2 Liter Wasser in den Topf. Dann lässt du die Kichererbsen auf hoher Stufe 30 Minuten kochen.

Kichererbsen kochen

Schritt 4: Backnatron zufügen

Reduziere die Temperatur auf mittlere Hitze und rühre das Backnatron ein. Das Backnatron wird schäumen, der Topf sollte also nicht zu klein sein. Lasse das Ganze weitere 60 Minuten kochen. Die Kichererbsen werden zu einem weichen Brei, was das Geheimnis eines perfekten und cremigen Hummus ist.

Kichererbsen kochen mit Backnatron

Schritt 5: Kichererbsen abtropfen lassen

Nimm den Topf mit den gekochten Kichererbsen vom Herd. Schütte sie in ein Sieb und spüle sie gut mit kaltem Wasser ab. Lasse sie mindestens eine Stunde ruhen. Die Kichererbsen sollten vollständig abgekühlt sein, bevor du weitermachst.

Kichererbsen abkühlen lassen

Schritt 6: Knoblauch schälen

Schäle eine frische Knoblauchzehe, schneide die Enden ab und gib sie in einen Mixer.

Knoblauchzehe schälen und vierteln

Schritt 7: Knoblauch und Kichererbsen pürieren

Gib nun die Kichererbsen zu dem Knoblauch in den Mixer und püriere die Mischung etwa 2-3 Minuten. Die Mischung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht perfekt cremig. Indem du aber vor der Zugabe von (zuviel) Flüssigkeit pürierst, vermeidest du mögliche Klumpenbildung.

Houmous Step 7

Schritt 8: Tahini, Zitrone, Salz und Wasser zufügen

Füge Tahini, Wasser, Meersalz und Zitronensaft (am besten den Saft von frisch gepressten Zitronen) hinzu. Püriere die Mischung weitere 2 Minuten, bis du eine gleichmäßige, cremige Masse erhältst. Ist es dein erster Hummus? Probiere kurz und füge nach Bedarf noch etwas Zitronen oder Salz zu.

Houmous Step 8

Schritt 9: Servieren

Gib den fertigen Hummus in eine flache Schüssel oder verwende einen hübschen Teller. Der Hummus kann sofort verzehrt werden. Die Konsistenz wird noch besser, wenn du ihn vor dem Servieren eine Stunde in den Kühlschrank stellst. Garniere deinen Hummus mit Olivenöl, Sumachpulver, einigen Kichererbsen oder gehackten Petersilienblättern.

Original arabischer Hummus

Wie isst man Hummus?

Hummus wird traditionell in einer flachen Schale oder einem kleinen Teller serviert. Stelle den Dip vor dem Servieren eine Stunde in den Kühlschrank, um die Textur zu verbessern. Original arabisches Hummus wird mit Olivenöl und Sumac garniert, manchmal auch mit gehackter Petersilie.

Was passt zu Hummus?

In Jordanien sowie in den meisten arabischen Ländern gehört Hummus zu jedem guten Frühstück. Als Mezze (Appetizer) findest du Hummus oft zum Mittag- oder Abendessen.

Möchtest du eine arabische Mahlzeit kreieren, serviere Hummus mit arabischen Gerichten wie:

Jenseits des Orients wird Hummus gerne als vegane Alternative zu klassischen Dips genutzt. Zugegeben passt Hummus sehr gut zu Crackern, Gemüse (Rohkost oder gebratenes Gemüse) oder auch als Aufstrich für Sandwich und Toast.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Deine Mühe, Hummus selber zu machen ist es definitiv wert, denn Hummus kann sehr gut im Voraus zubereitet werden. Ich mache gerne am Wochenende eine große Schüssel Hummus für die ganze Woche (oft sogar für meine lieben Nachbarn).

Hummus in einem luftdichten Behältnis im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4-5 Tagen verzehren. Um die Haltbarkeit zu verlängern (6-7 Tage) kannst du Zitronensäure statt Zitronensaft nehmen.

Fragen oder Feedback?

Hat dir dieses Rezept gefallen, freue ich mich sehr über eine Bewertung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Falls du Feedback oder Fragen zum Rezept hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar (am Ende der Seite). Ich helfe dir gerne weiter, damit auch du zuhause lecker arabisch kochen kannst.

Authentic Hummus Recipe Pinterest

Arabisches Hummus Rezept

Einfaches Schritt-für-Schritt Rezept für arabischen Hummus. Unwiderstehlich cremig, nach dem traditionellen Hummus Rezept, wie es in Jordanien, Palästina und dem Libanon zu finden ist.
5 from 1 vote
Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 1 Std.
Ruhezeit 20 Stdn.
Arbeitszeit 21 Stdn. 15 Min.
Gericht Frühstück, Side Dish
Land & Region Mediterranean, Middle Eastern
Portionen 8
Kalorien 240 kcal

Zutaten
  

  • 200 g getrocknete Kichererbsen
  • 200 g Tahini Sesampaste
  • 130 ml kaltes Wasser
  • 2 Zitronen oder Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Backnatron
  • 2 TL Olivenöl (zum Garnieren)
  • 1 Prise Sumac (zum Garnieren)
  • 2-3 Blätter Petersilie (zum Garnieren)

Anleitungen
 

  • Kichererbsen in eine große Schüssel geben, Wasser hinzufügen (Verhältnis 1:3). Mindestens 12 Stunden (besser 20-24 Std) einweichen lassen.
  • Kichererbsen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
  • Kichererbsen in einen großen Topf mit reichlich Wasser geben. 30 Minuten bei hoher Temperatur kochen.
  • Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren. Backnatron einrühren und weitere 60 min kochen.
  • Die gekochten Kichererbsen in einem Sieb abgießen und eine Stunde abkühlen lassen.
  • Knoblauchzehe schälen und in den Mixer geben.
  • Knoblauch und Kichererbsen etwa 2-3 Minuten im Mixer pürieren.
  • Tahini, Wasser, Meersalz und Zitronensaft (frisch gepresste Zitronen oder fertiger Zitronensaft) zufügen und weitere 2 Minuten zu einer geschmeidigen Masse mixen.
  • Den fertigen Hummus in einer flachen Schale oder auf einem Teller servieren. Mit Olivenöl, Sumach und Petersilienblättern garnieren.

Notizen

  • Die Nährwertangaben sind grobe Richtwerte und können je nach genauem Gewicht, Art und Hersteller der verwendeten Zutaten variieren.

Nutrition

Calories: 240kcalCarbohydrates: 21gProtein: 9gFat: 15gSaturated Fat: 2gPolyunsaturated Fat: 6gMonounsaturated Fat: 5gSodium: 80mgPotassium: 335mgFiber: 6gSugar: 3gVitamin A: 34IUVitamin C: 2mgCalcium: 62mgIron: 3mg
Keyword Mezze, Houmous, Hummus
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Hummus FAQ

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den beliebten Hummus. Entdecke Fakten sowie Tipps & Tricks für die perfekte Zubereitung.

Was ist Hummus?

Hummus ist ein beliebter arabischer Dip aus Kichererbsen und Tahini, der seinen Ursprung bereits im 13. Jahrhundert hat. Als außerordentlich lecker, gesund und sättigend bekannt, hat Hummus mittlerweile die ganze Welt erobert.

Woraus besteht Hummus?

Original arabischer Hummus besteht aus ein paar einfachen Zutaten: Kichererbsen, Tahini, Salz, Zitrone (bzw. Zitronensäure), Wasser, Knoblauch und Olivenöl (zum Garnieren).

Was passt zu Hummus?

Hummus passt ausgezeichnet zu Falafel, den beliebten arabischen Kichererbsenbällchen. Hummus ist passt ebenfalls als Dip zu Crackern, Tomaten, Gurken und Möhren.

Wie schmeckt Hummus?

Dank seiner Zutat Tahini hat Hummus einen milden nussigen Geschmack. Je nachdem, wie viel Zitrone und Knoblauch zugefügt wird, kann der Geschmack variiert werden.

Wie lange ist Hummus haltbar?

Selbstgemachter Hummus ist im Kühlschrank mindestens 4-5 Tage haltbar.

Wie wird Hummus gegessen?

Im Nahen Osten wird Hummus gewöhnlich mit Brot gegessen, in Kombination mit Mezze oder einem Hauptgericht. Häufig findest du Hummus auch in Sandwiches, als köstliches Falafel-Sandwich. In westlichen Ländern wird Hummus gerne als Aufstrich oder Dip für Rohkost gegessen.

Wo kommt Hummus her?

Hummus hat seinen Ursprung im Nahen Osten und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Man sagt, Hummus stamme aus Ägypten.

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Ahlan, I’m Kitty! Welcome2Jordan is the result of my love for Jordan, good food and adventures. Through this blog and my self-published travel guide, I’d like to share information on Jordan and it’s heritage, culture and cuisine.

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