Kürbissuppe mit Za’atar Brotchips

Herbstzeit ist Kürbiszeit und es gibt nichts Besseres als eine leckere, wärmende Kürbissuppe. Mein Rezept bringt einen Hauch Orient in die klassische Suppe. Cremige Kürbissuppe, getoppt mit knusprigen Pitachips aus einer selbstgemachten Za’atar-Gewürzmischung. Die Brotchips verleihen der Suppe einen besonderen Crunch und runden das Aroma perfekt ab. Diese Kürbissuppe ist ideal für gemütliche Herbsttage und eignet sich wunderbar als Vorspeise oder Hauptgericht für Familie und Gäste.

Kürbissuppe

Zutaten

Du brauchst nur ein paar einfache Zutaten:

Kürbissuppe:

  • Kürbis: Hokkaido-Kürbis oder Butternuss-Kürbis sind zwei beliebte Sorten für Suppen. Beide eignen sich hervorragend für dieses Rezept.
  • Kartoffeln: Sorgen für eine cremige Konsistenz.
  • Zwiebel: Eine normale gelbe Zwiebel ist die Basis der Suppe, sie ist jedoch optional.
  • Ingwer: Verleiht der Suppe ein angenehmes Aroma.
  • Butter (oder Olivenöl): Zum Anbraten von Zwiebel und Ingwer.
  • Gemüsebrühe: Ein Brühwürfel (Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe), in Wasser aufgelöst, verstärkt den Geschmack der Suppe.
  • Gewürze: Salz und Pfeffer nach Geschmack. Kurkuma für eine schöne Farbe. Optional etwas Cayennepfeffer oder Chilipulver für eine leichte Schärfe.

Za’atar Brotchips:

  • Libanesisches Brot: Die bevorzugte Wahl (andere Sorten Weißbrot funktionieren ebenfalls).
  • Za’atar: Entweder fertig gekauft oder selbstgemacht (siehe mein Rezept für Za’atar-Gewürzmischung).
  • Olivenöl: Zum Bestreichen, damit das Za’atar gut am Brot haftet.

Hinweis: Die genauen Mengenangaben (je nach Portionsgröße) findest du in der Rezeptkarte am Ende dieses Rezepts.

Kürbissuppe Hokkaido Kürbis Butternut Kürbis

Kürbissuppe Rezept (Schritt-für-Schritt)

Bist du bereit? Dann lass uns loslegen! Nachstehend findest du eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung. Eine kürzere Version (zum Speichern und Ausdrucken) findest du in der Rezeptkarte am Ende der Seite.

Schritt 1: Kürbis vorbereiten

Zunächst bereiten wir den Kürbis vor. Ich verwende für Kürbissuppe am liebsten Hokkaido-Kürbis. Die Schale ist essbar, der Kürbis muss also nicht geschält, sondern lediglich gründlich gewaschen werden. Schneide den Stiel des Kürbis ab und schneide den Kürbis dann in zwei Hälften. Entferne die Kerne im Inneren mit einem Löffel. Lege den Kürbis auf ein Schneidebrett, schneide das Blütenende ab und schneide den Kürbis dann in grobe Stücke. Verwende ein gutes Kochmesser, da roher Kürbis ziemlich hart ist.

Schritt 2: Gemüse vorbereiten

Als Nächstes wird das restliche Gemüse vorbereitet. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in grobe Würfel schneiden. Die Kartoffeln verleihen der Suppe mehr Sämigkeit und Cremigkeit. Für noch mehr Geschmack und Gemüseanteil, könnte man noch Karotten (für eine leichte Süße und Farbe) oder Sellerie (für ein würzig, herzhaftes Aroma) zugeben.

Die Zwiebel fein hacken. Übrigens, die Zwiebel ist nicht zwingend notwendig, sie sorgt jedoch für eine runde, herzhafte Basis und Geschmackstiefe in der Suppe.

Ein Stück frischen Ingwer schälen und fein hacken. Der Ingwer muss nicht im Mörser zerkleinert werden, da er später mit der Suppe püriert wird.

Schritt 3: Gemüse anschwitzen

Auf geht’s an den Herd. Erhitze Butter (oder Olivenöl) in einem großen Topf auf mittlerer Stufe. Sobald die Butter geschmolzen ist, die gehackte Zwiebel zugeben und etwa 2-3 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel glasig ist. Wenn sie angenehm süßlich riecht, gibst du den Ingwer und das Kurkumapulver hinzu. Nochmals 20-30 Sekunden mitrösten, damit sie ihr Aroma entfalten.

Schritt 4: Suppe kochen

Die Kürbis- und Kartoffelwürfel hinzufügen und alles kurz 1-2 Minuten zusammen anbraten, um ein schönes Aroma zu entwickeln.

Mit Gemüsebrühe oder Wasser ablöschen. Das Gemüse sollte vollständig bedeckt sein, der Wasserstand knapp über dem Gemüse liegen (ca. 1 cm). Für einen kleinen Kürbis (etwa 900 g) verwende ich rund 1 Liter Wasser mit einem Brühwürfel Gemüsebrühe. Wenn du eine dünnere Konsistenz deiner Kürbissuppe bevorzugst, kannst du später noch etwas Wasser hinzufügen.

Das Ganze zum Kochen bringen, den Deckel auf den Topf und die Suppe auf mittlerer Stufe etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind. Der Kürbis ist fertig, wenn er sich leicht mit einer Gabel durchstechen lässt.

Schritt 5: Suppe pürieren

Die Suppe mit einem Stabmixer direkt im Topf glatt pürieren. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Wer möchte, kann noch einen Schuss Sahne oder Kokosmilch für extra Cremigkeit und Geschmack hinzufügen.

Schritt 6: Brotchips machen

Nun zur zweiten Komponente des Rezepts: unsere Za’atar-Chips. Ich verwende libanesisches Fladenbrot, aber du kannst auch Pita, Toast oder eine andere Sorte Weißbrot nehmen. Wenn du libanesisches Brot verwendest, beachte, dass es aus zwei Schichten besteht (ähnlich wie Pitabrot), die man voneinander trennen kann. Die Innenseite ist weicher und saugfähiger, sodass sie die Öl-Kräuter-Mischung besser aufnimmt. Deshalb öffne ich das Brot gerne. Am besten funktioniert das mit Brot vom selben Tag. Ist es nicht mehr frisch, kannst du es ganz kurz in der Mikrowelle erwärmen, damit es sich leichter öffnen lässt.

Das Fladenbrot in mundgerechte Würfel schneiden (ca. 2×2 cm). In eine Schüssel geben, Olivenöl und Za’atar zugeben und alles gut mit den Händen vermengen. Achte darauf, dass das Brot gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Öl und Kräutern überzogen ist.

Eine flache Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen (kein zusätzliches Öl nötig). Die Brotwürfel darin kurz rösten, ca. 30–60 Sekunden pro Seite, bis sie leicht goldbraun und knusprig sind. Bei dickeren Brotsorten etwas länger rösten, bis die gewünschte Knusprigkeit erreicht ist. Aus der Pfanne nehmen und leicht abkühlen lassen, damit sie noch knuspriger werden.

Übrigens: Du kannst die Brotchips bereits zubereiten, während die Suppe kocht, da sie in weniger als 5 Minuten fertig sind.

Schritt 7: Garnieren und servieren

Die Suppe in Schälchen füllen. Die gerösteten Brotchips darauf verteilen. Wenn du keine Sahne oder Kokosmilch zugefügt hast, kannst du ein paar Spritzer frische Orange oder Zitrone darüber träufeln, für eine leicht fruchtige Note. Nach Wunsch mit fein gehacktem Koriander oder Petersilie garnieren.

Kürbissuppe Rezept

Serviervorschlag: Was passt dazu?

Kürbissuppe eignet sich hervorragend als Vorspeise, kann aber auch als Hauptgericht serviert werden. Perfekt dazu sind knusprige Za’atar-Pitachips oder Croutons obendrauf. Ebenfalls lecker sind ein Klecks Naturjoghurt, etwas Kokosmilch oder Sahne oder eine Prise gerösteter Nüsse für zusätzlichen Biss.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Die Suppe lässt sich 2–3 Tage im Voraus zubereiten und in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag schmeckt sie sogar noch besser! Zum Aufwärmen einfach bei niedriger Hitze auf dem Herd erhitzen und bei Bedarf einen Schuss Wasser oder Brühe hinzufügen, falls sie eingedickt ist. Die Za’atar-Pitachips schmecken am besten frisch, lassen sich aber auch ein paar Stunden vorher zubereiten und bei Raumtemperatur in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.

Kittys Tipps & Tricks

Was ist Za’atar?

Za’atar ist eine Gewürzmischung aus der Levante, die gerne als Topping für Dips, Salate, Fleisch und Gemüse verwendet wird, aber auch einfach mit Brot und Olivenöl. Das genaue Rezept variiert je nach Region und Familie, aber die Grundzutaten sind getrockneter Thymian, Sumach und gerösteter Sesam. Vom Geschmack her ist es angenehm herb, leicht nussig und zitronig-frisch, was perfekt zu dieser Kürbissuppe passt. Du findest die fertige Gewürzmischung in jedem orientalischen Supermarkt, kannst sie aber auch ganz einfach selber machen. Mein Rezept für Za’atar Gewürz.

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Kürbissuppe mit Za’atar Brotchips

Kitty Ramasamy
Eine Kürbissuppe mit orientalischem Twist. Cremige Suppe mit knusprigen Pitachips mit Za’atar. Die perfekte Vorspeise für Familie und Gäste.
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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Koch-/Backzeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Course Suppe, Vorspeise
Küche Arabisch, Mediterrane Küche, Orientalisch
Portionen 4 Portionen

Zutaten
 

Kürbissuppe

  • 1 Hokkaido Kürbis 1 kleiner Kürbis ca. 900 g
  • 2 Kartoffeln
  • 1 Zwiebeln klein, gelb
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 EL Butter oder Olivenöl
  • 1 Brühwürfel Gemüsebrühe
  • 2 TL Salz je nach Geschmack
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Kurkuma
  • ¼ TL Cayennepfeffer optional
  • 1 Liter (4 cups) Wasser je nach gewünschter Konsistenz
  • Koriander oder Petersilie zum Garnieren, optional

Zaatar Brot Chips

  • 1 Libanesisches Brot siehe Hinweise
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Za’atar siehe Hinweise

Anleitung
 

  • Hokkaidokürbis waschen, das Stielende abschneiden, den Kürbis in zwei Hälften schneiden. Mit einem Löffel entkernen. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden.
  • Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
  • Zwiebel fein hacken.
  • Ingwer schälen und fein hacken.
  • Butter (oder Olivenöl) in einem großen Topf erhitzen.
  • Die Zwiebeln zugeben und 2-3 Minuten braten, bis sie glasig sind.
  • Ingwer und Kurkuma hinzufügen und kurz mitrösten (30 Sekunden).
  • Kürbis und Kartoffeln hinzugeben, kurz anbraten.
  • Mit Gemüsebrühe bzw. Wasser ablöschen. Der Wasserstand im Topf sollte etwa 1 cm über dem Gemüse liegen.
  • Zum Kochen bringen. Auf mittlerer Stufe etwa 20 Minuten köcheln lassen (Deckel drauf), bis Kürbis und Kartoffeln weich sind.
  • Mit einem Stabmixer im Topf zu einer glatten Konsistenz pürieren.
  • Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Wunsch etwas Sahne, Kokosmilch oder einen Spritzer Orange zugeben.
  • Brotchips: Fladenbrot in mundgerechte Stücke schneiden (Würfel von ca. 2×2 cm). In eine Schüssel geben. Olivenöl und Zaatar zugeben und mit den Händen gut vermischen. Eine flache Bratpfanne erhitzen (ohne zusätzliches Öl). Brotchips in der Pfanne verteilen. Auf mittlerer Stufe etwa 30-60 Sekunden braten, danach wenden und nochmals 30-60 Sekunden braten, bis die Pitachips goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und kurz abkühlen lassen, sodass die Chips knuspriger werden.
  • Suppe in Schälchen servieren. Die Brotchips auf der warmen Suppe verteilen. Auf Wunsch mit fein gehacktem Koriander oder Petersilie garnieren.

Notizen

  • Libanesisches Brot ist ein dünnes Fladenbrot, ähnlich wie Pitabrot. Wenn du das nicht findest, kannst du auch jede andere Art von Weißbrot verwenden.
  • Za’atar ist eine orientalische Gewürzmischung, die du in jedem orientalischen Laden, online oder ganz einfach nach meinem Zaatar-Rezept selbst herstellen kannst.

Die Nährwertangaben sind grobe Richtwerte und können je nach genauem Gewicht, Art und Hersteller der verwendeten Zutaten variieren.

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